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Festa di Sant Antonio di Padova II

Wiedereinmal sind wir an unseren geliebten Gargano gefahren. Tradition ist schon der Halt in Loreto auf dem Pilgerparkplatz:
Unser Zielort Baya San Nicola am Gargano hat uns spektakulär empfangen:

Schoneinmal habe ich hier an dieser Stelle über die Festwochen zu Ehren des hl. Antonius von Padua berichtet.
Dieses Jahr waren wir am Abend des Antoniusfeuers in Peschici.
Es ist angerichtet. Feuerholz ca 3,5 m hoch aufgetürmt. Im Hintergrund balgen noch ein paar Buben vor der Statue des allgegenwärtigen Pater Pio. In der Kirche wird der Rosenkranz gebetet.
Die lokalen Honoratioren fahren stilecht vor.
Ein bisschen Brandbeschleuniger in den Schlund geschüttet und dann oben angezündet. So beginnt der "Vulkan" an zu brennen.
Erst zaghaft und mit viel Qualm, dann...
... entzündet sich das Feuer immer weiter.
Das Antoniusfeuer wird die ganze Nacht brennen. Wir machen nun ersteinmal einen Bummel durch die belebte Altstadt und essen eine Kleinigkeit.
Als wir danach nocheinmal bei der Kirche vorbeischauen, steht das Antoniusfeuer in voller Entfaltung und wirft seinen Schein und seine Funken in den Nachthimmel.
Vor uns liegt noch ein schöner Campingurlaub. Wir werden ihn geniessen und berichten!

Festa di Sant Antonio di Padova

Eine der Kirchen in Peschici ist dem Hl. Antonius von Padova geweit. Dieses Wochenende wurde deshalb dort das Patrozinium gefeiert.
Leider haben wir den Hauptteil der Feierlichkeiten verpasst, aber die abschliessende Prozession am Montag Abend durften wir miterleben.
Die Vorhut der Prozession verteilt die Heiligenbildchen.
Dann startet die Prozession im Anschluss an einer hl. Messe.
Der hl. Antonius wird von Katholiken oft auch zu Hilfe angerufen, wenn sie etwas verloren haben...
...er wird im deutschen Sprachraum deshalb auch etwas liebevoll despektierlich Schlampertoni genannt :-)
Die Heiligenfigur wird durch die ganze Stadt getragen und die Gläubigen ziehen mehr oder weniger betend hinterher...
 Auf dem höchsten Punkt der Stadt hält die Prozession dann an und es wird ein Feuerwerk gezündet.
Es begann wie ein nomales Feuerwerk und endete in einer Kanonenschlagsorgie, mit Kanonenschlägen, die so bei uns niemals gezündet werden dürften. Ich glaube damit könnte man einen mittleren Krieg gewinnen...
Die Festivitäten klingen dann vor der Kirche aus, wie das Feuer im Vordergrund, das am Vortag auf dem Dorfplatz abgebrannt wurde. (wir haben es in unverbrannten Zustand gesehen: min. ein LKW voll mit 20 cm dicken Baumstämmen...) Es spielt noch Live-Musik immer unter den mildtätig stengen Blick des hier allgegenwärtigen italienischen Nationalheiligen Padre Pio (Im Hintergrund...)